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Gaming

Mods installieren, ohne dass alles bricht

Mods machen alte Spiele neu und neue Spiele besser. Aber 90 % aller Mod-Probleme sind selbstgemacht.

Zuletzt aktualisiert:

Wo findet man Mods?

QuelleWofür
Steam WorkshopBei vielen Spielen integriert. Abonnieren, fertig.
Nexus ModsGrösste Quelle für Bethesda-Spiele (Skyrim, Fallout), Witcher 3, Cyberpunk u. v. m.
ModDBKlassische Spiele, Total Conversions
GitHubFür Open-Source-Mods und Modding-Tools
CurseForgeMinecraft, World of Warcraft

Mod-Manager nutzen

Mods manuell ins Spielverzeichnis schmeissen führt zu Chaos. Immer einen Mod-Manager nutzen:

  • Vortex (von Nexus) — Standard für die meisten Spiele. Einfach.
  • Mod Organizer 2 (MO2) — Profis-Wahl für Bethesda-Spiele. Virtuelles Dateisystem, kein Datei-Chaos.
  • r2modman — für Risk of Rain 2, Valheim, andere Unity-Spiele mit BepInEx
  • Forge / Fabric Loader — Minecraft

Reihenfolge ist alles (Load Order)

Bei Bethesda-Spielen entscheidet die Reihenfolge der Mods, welcher gewinnt, wenn zwei dasselbe ändern. Tools:

  • LOOT — sortiert automatisch deine Plugins für Skyrim/Fallout
  • BodySlide — wenn du weisst, was du tust
  • FNIS / Nemesis — Animation-Patcher

Vor jeder Mod-Installation

  1. Saves backuppen — Vorm Hinzufügen einer grossen Mod: aktuellen Save auf Desktop kopieren.
  2. Spielversion checken — Manche Mods sind für alte Versionen. Nicht jede ist mit dem aktuellen Patch kompatibel.
  3. Abhängigkeiten lesen — Mods bauen oft auf andere auf (SKSE für Skyrim, F4SE für Fallout 4 etc.). Reihenfolge installieren.
  4. README lesen — siehe README / LIESMICH.

Mods auf Multiplayer-Servern

Achtung bei Anti-Cheat-Spielen: Bei Online-Games (CS, Valorant, Apex) kann jede DLL-Modifikation = Ban. Auch „harmlose” Skin-Mods. Nur in Singleplayer oder explizit modding-erlaubten Multiplayer-Spielen modden.