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VPN — Mythen vs. Realität

Jeder YouTuber wirbt für NordVPN. Aber was bringt ein VPN wirklich — und wann ist es überflüssig?

Zuletzt aktualisiert:

Was VPN tatsächlich tut

  • Versteckt deine IP vor den Webseiten, die du besuchst (sie sehen die VPN-Server-IP)
  • Verschlüsselt Traffic zwischen dir und VPN-Server — dein Internet-Anbieter und WLAN-Betreiber sehen nichts mehr
  • Erlaubt Geoblocking-Umgehung — US-Netflix von Europa, oder Schweizer SRF aus dem Ausland

Was VPN NICHT tut

  • Anonymität — dein VPN-Anbieter sieht alles. Du tauschst nur den „Vertrauten”. Kein VPN-Anbieter ist „zero log”, egal was sie behaupten.
  • Schutz vor Malware/Phishing — Hat damit nichts zu tun.
  • „Hacker-Schutz” — Werbung von VPN-Anbietern, die fast alles erfindet. Moderne Webseiten haben sowieso HTTPS.
  • Schnelleres Internet — fast immer langsamer durch den Umweg.

Wann VPN sinnvoll ist

  • Öffentliches WLAN (Café, Flughafen) — obwohl HTTPS auch da genügt
  • Zensur umgehen (China, autoritäre Regimes)
  • Geoblocking für Streaming
  • Torrent / P2P, wenn du nicht willst, dass dein Anbieter mitliest
  • Aus dem Ausland aufs Heimnetz (eigener VPN-Server zu Hause)

Wann VPN überflüssig ist

  • Normales Surfen zu Hause
  • „Damit Google mich nicht trackt” — Google trackt dich über dein Konto, nicht IP
  • „Für Sicherheit” — wenn die Webseite HTTPS hat (alle wichtigen tun das), bringt VPN nichts extra

Wenn schon, dann diese

  • Mullvad — keine Account-Daten, anonyme Bezahlung möglich, festes Pricing
  • Proton VPN — Schweiz, gratis-Tier, vertrauenswürdig
  • IVPN — ähnlich Mullvad